Hof Lauterbach

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung als Liuterbec geht auf das Jahr 1126 zurück. Der landgräfliche Meiereihof war von einem breiten Wassergraben umgeben und eingeschlossen. Auch heute ist der Graben, der einst die Hofgebäude umschloss, noch gut zu erkennen. Das Gut gelangt nach der Teilung der Herrschaft Itter ab 1382 für etwa 200 Jahre in den Besitz der „Wölfe von Gudensberg“.

Nach Wiedereinlösung durch den Landgrafen von Hessen wurde Liuterbec bis 1718 an verschiedene Familien aus Basdorf verpachtet. Danach erhielt Oberberghauptmann Philipp Franz Forstmeister von und zu Gellnhausen die landgräfliche Meierei zur Erbleihe. Nach der Heirat seiner Tochter Louise Catharina kam der Erbleihhof an die Familie Eigenbrodt, deren Nachkommen ihn heute noch besitzen und bewirtschaften.

[Quelle: Wiesemann Jörg (2007)]

Der Betrieb hat sich auf die Vermehrung von Winter- und Sommergetreide spezialisiert. In den 70'er Jahren wurde die Spezialisierung auf die Vermehrung von Spezialgräsern und Sonderkulturen erweitert.

Zu dem Betrieb gehört eine Kornbrennerei, die 1786 gegründet worden ist. Sie zählt zu den ältesten Kornbrennereien Hessens.

[Quelle: www.gkb-ev.de/rueckblick/feldtage, Betriebsspiegel 2001 Hof Lauterbach]

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