Asel (1)

Der staatliche anerkannte Erholungsort Asel liegt 310 m über NN.  Die Größe, inklusive landwirtschaftlicher

Nutz- und Waldflächen, beträgt 11,24 qkm. Eingebetet in Wald und Wiesenflächen liegt die Gemarkung von Asel nördlich und südlich des Edersees.

Über die Kreisstraße 31 ist Vöhl-Asel bequem mit dem Pkw oder dem Fahrrad zu erreichen. Nach dem Bau der Edertalsperre wurde das Dorf geteilt. Seit dieser Zeit befindet sich der Campingplatz Asel-Süd mit der Gaststätte Buhl und das Albert-Schweitzer-Lager auf  der „anderen Seite“  des Edersees. Der Bereich Asel-Süd ist über die B 252, aus Richtung Herzhausen kommend, weiter über  die Kreisstraße 59,  zu erreichen.

Der Ortsteil Asel wurde erstmals 1297 urkundlich erwähnt. Damals noch unter dem Namen Esele oder Ahsel, später folgte dann der heutige Name Asel. Der Ort gehörte damals zum Ittergau und war der kleinste Ort der Herrschaft Itter. Der Aselbach, an dessen Mündung das Dorf entstand, erhielt seinen Namen von dem hier entstandenen Ort. Vor dem Bau der Sperrmauer im Jahre 1914 befand sich der Ort im Bereich der heutigen Aselbucht. Er bestand zu dieser Zeit aus 30 Gehöften und 175 Einwohnern. Die damalige Gemarkungsgröße betrug 1.123 Hektar, die sich auf beiden Seiten des heutigen Edersees erstreckte. 

Um die Eder auch bei Hochwasser überqueren zu können, entstand ca. 100 m über der Furt eine vierbogige, 60 m lange Brücke aus massivem Bruchstein. Dieses Bauwerk wurde 1890 fertiggestellt und in einer Feierstunde der Bestimmung übergeben. 1982 wurde das Bauwerk aufwendig restauriert und unter Denkmalschutz gestellt. Noch heute kann man die Brücke bei Niedrigwasser nutzen, um trockenen Fußes nach Asel-Süd zu gelangen.

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